Gegen Wachstumsirrsinn und Globalisierung

Sonntag, 13. Mai 2012 13:45

20120513-143603.jpgÜberall wird jetzt nach Wachstum gerufen.
Wachstum soll die Eurokrise lösen.
Ich meine das schon anders gehört zu haben?
War Wachstum immer unumstritten und die Lösung unserer Probleme? War Wachstum nicht Bedrohung?
Warum klingt der Ruf nach Wachstum bei manchen der Rufer irgendwie merkwürdig.
Eigentlich nicht, denn es gibt wohl gutes und böses Wachstum. Idiologisch korrektes Wachstum ist gutes Wachtum.

Das Geld muss in nachhaltiges Wachstum und die Bekämpfung der strukturellen Ursache der Krise fließen

Quelle

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Osama Bin Laden, Terrorfürst oder überschätzter Attentäter?

Mittwoch, 2. Mai 2012 8:26

Osama Bin Laden, auf sein Konto gehen wohl die grausamsten, größten und spektakulärsten Terroranschläge aller Zeiten. Er hat Terrorgeschichte geschrieben, tausende Menschen getötet, einen Krieg begründet die USA und die Welt in den Grundfesten erschüttert.

Hat er das wirklich, in den Grundfesten erschüttert? Ich behaupte nein. Ich behaupte er war ein kleingeistiger Mörder, der nie einen strategischen Erfolg hatte, der immer das Spektakel suchte, aber nie etwas bewegt, verändert oder auch nur behindert hat. [...]

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Der Amoklauf, nötig und vernünftig – Oder warum der Täter die Welt anders sieht

Dienstag, 1. Mai 2012 8:56

Der Amoklauf ist aus der Sicht des Täters ein Akt der Notwehr. Er ist aus seiner Sicht das einzige Mittel wieder Gerechtigkeit herzustellen.

Der Amoklauf ist eine Gegenreaktion auf Gewalt, ein Befreiungsschlag aus der eigenen Ohnmacht.
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Warum hat keiner die Glocke gehört? Oder warum zum Geldausgeben immer einer gehört, der welches hat.

Samstag, 28. April 2012 9:31

Spiegel online schreibt:

Spaniens Kreditwürdigkeit wurde herabgestuft, die Zinsen für italienische Staatsanleihen steigen, und immer mehr EU-Länder rebellieren gegen das deutsche Spardiktat ….

Das deutsche Spardiktat? Welches deutsche Spardiktat?

Es gibt gibt kein deutsches Spardiktat. Es gibt nur niemanden mehr, der den Krisenländen Geld leihen will.
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Wir gedenken der Toten, wir ehren ihr Andenken, sie sind uns Maßstab und Vorbild.

Montag, 26. März 2012 9:32

Wir gedenken der Toten, wir ehren ihr Andenken, sie sind uns Maßstab und Vorbild.
Das gilt nicht für alle Toten, aber vor Menschen, deren Mut wir bewundern, deren Kreativität uns begeistert, deren Forscherleistung die Menschen weiter gebracht hat oder deren moralische und philosophische Erkenntniss uns Leitbild sind, deren Leben uns Leitlinien geben kann, vor diesen Menschen verneigen wir uns.

Wir ehren sie. Wir ehren sie durch ein würdiges Angedenken.
Wir tun dies auch, weil nicht jeder von uns Besonderes leistet, wir aber als Gesellschaft solche Leistungen brauchen, und sie uns als Gesellschaft gerne zurechnen als Leistung der Gesellschaft.

Wir ehren solche Leistungen nicht als Einzelner, sondern als Gesellschaft, der Staat tut es in unserem Namen und Auftrag.

Das Land Berlin tut es.
Da Land tut es zum Beispiel durch sogenannte “Ehrengräber”. Sie sollen Respekt und Anerkennung für den Verstorbenen zeigen, die in der Gesellschaft für ihn empfunden werden.

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Merkel, Gauck oder die Chance auf ein Traumduo

Montag, 19. März 2012 9:36

Frau Merkel ist intelligent, sie kann analytisch denken, sie kann logisch handeln und argumentativ überzeugen. Sie hat Mut und keine Angst vor großen Entscheidungen.

Mut zum Risiko an der richtigen Stelle hat sie bewiesen, als sie hat versprochen, dass unser Geld sicher ist, als es das nicht war.

Sie kann große Entscheidungen aussitzen, die Steuerreform.

Sie kann große Entscheidungen treffen, wenn sie überzeugt ist, dass sie richtig sind, auch wenn sie eine Kehrtwende machen muss, der Atomausstieg.

Sie kann eine wichtige Entscheidung in kleine Häppchen teilen und so Stück für Stück abarbeiten, Risiken vermindern und nötige Kompromisse finden. Die Finanzkrise.

Sie kann führen, sie kann regieren, sie kann eine große Kanzlerin sein.

Aber sie hat eine Schwäche, die sie nicht überwinden kann:
In ihr steckt immer noch die kleine schüchterne Angela, die sich nicht für einen Schwan, sondern für ein hässliches Entlein hält.
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