Die Geschchte vom bösen Wolf. Böser Wolf? Niemals!

Deutschland wäre nicht es selbst, wenn der Wolf hier nicht schon lange erwartet worden wäre. Es gibt Wolfsbetreuer, Rissgutachter, Sachverständigenräte, Förderrichtlinien, Runde Tische, Wolf-Zentren, Entschädigungspläne und das sogenannte Lupus-Institut im sächsischen Spreewitz …

Quelle: FAZ.net

Trotz vieler Bemühungen würden immer noch viele Menschen nicht mit ihren Kindern in den Wald gehen, wenn es dort Wölfe gäbe. Diese Angst vor dem Wolf entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage.

Quelle: NABU-NRW

Der Wolf ist ein Schaf im Wolfspelz, ungefährlich, freundlich, nicht an Menschen interessiert. Natürlich darf er nicht angefüttert werden, dann könnte er sich gewöhnen, die Scheu verlieren. Natürlich könnte es durch Fehlverhalten der Menschen schon mal einen Problembärwolf geben. 

Aber es gibt keine Gefahr durch Wölfe, alles Ammenmärchen. 

Der Kot der Wölfe verrät, was die Tiere fressen: Rehe machen mehr als die Hälfte ihrer Nahrung aus. Hinzu kommen Rothirsche, Wildschweine, Hasen und nur in seltenen Ausnahmefällen auch Haustiere.

Quelle: Bericht Welt.de

Dann bleiben da neben den genannten Beutetieren noch 0,5% Sonstiges. 

Ich bin gespannt wann der erste Mensch, natürlich aufgrund seines eigenen Fehlverhaltens, also aus eigener Schuld, zu den 0,5% gehört.  

Ich bin gespannt wie die Geschichte weiter geht. 
Ich habe Zweifel daran, dass es klug ist größere Rautiere hier in unserer Kulturlandschaft wieder wilkommen zu heissen. 

BER in Halle/Leipzig

Man kann ja von dem brandenburgischen Ex-Ministerpräsidenten Stolpe halten was man will. Aber wo er Recht hatte, da hat er hier noch heute Recht. 

Einchecken in Tempelhof, mit dem Transrapid nach Halle/Leipzig. Statt eines neuen Haupstadtflughafens. 
Das ist eigentlich ein alter Hut.

Der Berliner Tagesspiegel nimmt hier das Thema auf, auch wenn es heute wohl zu spät für die gute alte Idee ist, obwohl Die Lage und die aktuelle Verkehsanbindung den Ansprüchen einer Größdisko wohl nicht genügen würden. 

Die Mitteldeutsche Zeitung brachte das Thema 2005 nocheinmal ins Gespräch. Interessant auch die Kosten um die damals spekuliert wurde und die Auffassungen darüber, wann der Flughafen eröffnet wird. 

Geplant waren 2 Milluarden und die Eröffnung 2007. 
Heute soll der Flughafen rund 6.000.000.000,- € (6Milliarden) kosten und wird ganz bestimmt im September 2017 fertig. 

Böse GDL – Das Maß ist voll! Aufhören! – Ist das wirklich so?

Warum scheint eigentlich die GDL die Schuldige am Bahnchaos zu sein?

Warum verlangt man nur von der GDL, dass sie jetzt endlich zu einem Abschluss kommt?

Sitzen da nicht zwei am Tisch?

Warum verlangt niemand dass die Bahn endlich zu einem Abschluss kommt und nachgibt? 

Warum muss die GDL um des lieben Bahnkunden Friedens willen darauf verzichten, alle ihre Mitglieder zu vertreten? 

Warum darf die Bahn stur auf Kurs bleiben? Warum ist es unmöglich unterschiedliche Tarife, ja nach Gewrkschaftszugehörigkeit, zu realisieren?

Ob das nützlich ist, ob politisch gewollt, das ist eine andere Frage, aber dass die GDL das Recht haben muss ihre Mitglieder zu vertreten ist ihr selbstverständliches Recht als Gewerkschaft, der Sinn einer Gewrkschaft. 

Die Arbeitswelt ist voll von Fällen unterschiedlicher Vergütung für dieselbe Arbeit. Der eine wird tariflich bezahlt, sein Kollege bekommt irgendwelche Zulagen, Frauen verdienen weniger als Männer, Leiharbeitnehmer, 450€-Jobber, es gibt dutzendweise unterschiedliche Bezahlung für die gleiche Arbeit. In einem Betrieb. Oft genug ist es der Betrieb, der die Altersversorgung über die Jahre abbaut, so dass es je nach Eintrittsdatum eine andere Versorgung gibt. Auch im öffentlichen Dienst. 

Bei der Bahn ist das unmöglich? Da darf eine Gewerkschaft nicht für ihre Mitglieder Vorteile erkämpfen? Was ist mit Tarifverträgen, die nicht allgemeinverbindlich sind? Auch verbieten?

Die GDL tut nichts anderes als die existenziellen Rechte einer Gewerkschaft für sich zu verlangen. Die Bahn verweigert das. Warum auch immer. Es ist wohl eher die Bahn, die stur, starrköpfig und uneinsichtig ist. Es ist die Bahn, die “Schuld” am Streik ist, weil sie einer Gewerkschaft elementare Rechte verweigert. 

Grexit?

Günter Verheugen, wohl einer der bekanntesten ehemaligen EU-Kommissare, seinerzeit zuständig für die EU-Erweiterung, hat zu einem griechschen Euro-Austritt einen sehr klaren Standpunkt. 

Verheugen schließt einen Grexit kategorisch aus – dies lasse der Vertrag von Lissabon schlichtweg nicht zu. “Sie können aus dem Euro nicht austreten, sie können auch aus dem Euro nicht rausgeschmissen werden”, sagte Verheugen. Möglich sei lediglich ein Austritt aus der Europäischen Union, was Jahre in Anspruch nehmen würde. Griechenland würde auch bei einem Grexit weiter das Sorgenkind Europas bleiben, so Verheugen: “Die Vorstellung, man wäre das Problem los durch einen Austritt, ist eine vollkommen falsche Vorstellung.”

So sagt er es immer wieder (z. B. hier), aber anscheinend will das niemand hören und es wird fortlaufend im luftlerren Raum eine nicht mögliche Option diskutiert. 

Hat Verheugen keine Ahnung? 

Interessiert sich in der Politik niemand mehr für Verträge, für Recht und Gesetz? Wird Politik nur nach scheinbarer Nützlichkeit, aber ohne Seriosität betrieben? Politik also abseits der Realität?

Wäre es nicht viel wichtiger über die realen Möglichkeiten zu diskutieren, über eine griechische Staatspleite im Euro, als Phantasieszenarien aufzublasen?

Ich erwarte hier Aussagen aus der Politik und Informationen in der Presse, statt der ewigen Grexit Diskussion. 

Was sind Schiffbrüchige?

Schiffbruch ist ein Unglück mit einem Schiff auf dem Wasser, bei dem das Wasserfahrzeug in Seenot geraten ist und aufgegeben werden muss.  
Ursachen hierfür sind u. a. Havarie, Kentern, Stranden, Auflaufen auf Felsen oder Riffe, Untiefen, schwere Schäden (z. B. Feuer, Leck) oder Verwicklung in Tang (siehe Sargassomeer).  
Die Passagiere und die Schiffsbesatzung müssen sich retten und Hilfe holen.
Sie gelten als Schiffbrüchige.
Unter einen Unglück versteht man einen Unfall.
Ein Unfall ist ein plötzliches, unvorhergesehenes, zeitlich und örtlich bestimmbares und von außen einwirkendes Ereignis.

Soweit aus Wikipedia zitiert, so auch das allgemeine Verständnis des Begriffs “schiffbrüchig”.

Auf dem Mittelmeer gibt es keine Schiffbrüchigen, sondern Flüchtlinge, die sich vorsätzlich in eine Notsituation bringen, um gerettet zu werden. 

Das mag ein gerechtfertigtes Mittel sein, um einer verzweifelten Lebenssituation in der Heimat zu entkommen, die Flüchtlinge haben ein Recht auf menschlich anständige Behandlung, vielleicht auch auf Aufnahme in Europa. 

Aber: 

Es sind keine Schiffbrüchigen und sie sind nicht in Seenot geraten

Gerechte Verteilung!

Wieder mal muss gegen Ungerechtigkeit gekämpft werden.

Diesmal gegen die ungerecht verteilten Flüchtlinge, Asylbeweber in der EU.

Dafür will die EU-Kommission jetzt einen Verteilungsschlüssel anwenden:
Flüchtlinge sollen nach einem Schlüssel verteilt werden, der aus den Faktoren Bruttoinlandsprodukt, Bevölkerungszahl, Arbeitslosenquote und der früheren Zahl von Asylbewerbern der Mitgliedsländer zusammengesetzt ist.

Was ist daran gerecht?

Gerecht kann das nur sein, wenn die Länder auch eine gemeinsame Flüchtlingspolitik betreiben. Länder, die die europäische Flüchtlingspolitik ablehnen, die lieber die Grenzen schlössen, wie in Australien, werden das ungerecht finden. “Die anderen holen die Leute ins Land, und wir sollen sie aufnehmen”. 

Großbritannien und Frankreich haben Flüchtlinge, die formal keine sind. Flüchtlinge, besser Zuwanderer, die Briten oder Franzosen sind, die aus den ehemaligen Kolonien kommen. Das sind Personengruppen mit denen es schon jetzt erhebliche Probleme gibt. 

Man kann die Zurückweisung der Flüchtlinge eine unmenschliche Politik nennen, aber noch steht es jedem Land zu, seine eigene Politik zu machen. 
Die muss dann aber auch ausgesprochen und mit gemeinsamen Beschlüssen an den Grenzen umgesetzt werden. Wenigstens erwarte ich von den Verweigerern der Aufnahme klare Vorstellungen von dem, was an der Südgrenze der EU passieren soll. 

Was tut die Britische Marine im Mittelmeer oder was tut GB in Nordafrika, in Syrien, um die Zuwanderung zu begrenzen?

Auf der anderen Seite sind die Guten, die Gerechten. Sie rufen “lasst mehr Zuwanderer ins Land, öffnet die Grenzen, baut Brücken, wir brauchen die zuwandernden Menschen”. Da würde ich sagen: Ihr wollt sie, dann nehmt sie auch. 

Die Linke ruft nach mehr Willkommenskultur, nach mehr Aufnahmebereitschaft, dann soll sie dort wo sie regiert das bitte auch umsetzen und die Quote übererfüllen.

Forderungen und Handlungen müssen zusammenpassen, sonst ist Politik verlogen. 

Bremen – Deutschland im Kleinen

Die deutsche Situation spiegelt sich in Bremen. 

Es gehen nur rund 50% der Bürger zur Wahl. Die Regierenden verlieren massiv Stimmen, aber das ändert nichts. Hätte sich die Koalition geändert, hätte sich wohl auch nichts geändert. 

Das Wahlrecht ist kompliziert, es stehen nicht genug Auszähler zur Verfügung. Die Auszählung wird durch ein Stromausfall behindert. – Das vorläufige amtliche Endergebnis wird wohl Mittwoch feststehen. 

Im Spiegel-online Artikel zum Wahlergebnis wird die niedrige Wahlbeteiligung nicht einmal erwähnt, Dafür aber, dass die SPD Generalsekretärin Fahimi sich am Nachmittag zur Wahl äußern will. 

Absurdistan. Aber alle beteiligten Schauspieler der Demokratie finden es ganz normal. 

Gleichzeitig, auf der Startseite der Frankfurter Rundschau: 

Legalisierung von Cannabis – das Thema hat am Samstag mehr Menschen als in den Vorjahren auf die Straße gelockt: „Bier macht dick, Schnaps macht krank, ich bin Kiffer, Gott sei Dank.“ 

Die mehr Menschen als in den Vorjahren waren ganze 600 Demonstraten. Gleich danach Meldungen zur Präsitentschaftswahl in Polen und die Schlagzeile “Mazedonien am Abgrund” (In dem europäischen Land droht ein Bürgerkrieg).

Absurdistan …

Das Sturmgewehr im Wasserglas

Wie steht es bei Wikipedia im Artikel über das amerikanische M16, das Standardgewehr der US-Armee

Als Konsequenz aus dem Zweiten Weltkrieg, dem Koreakrieg sowie aus einem entsprechenden Forschungsprogramm (SALVO) kam man zu der Auffassung, dass eine hohe Feuergeschwindigkeit und großer Munitionsvorrat für den Soldaten wichtiger seien als Präzision und Reichweite

  • Vorab, ich war nie Soldat (Berliner, geb.1951) und hatte nie eine Waffe in der Hand. Nicht aus Überzeugung, sondern einfach weil es sich nie ergeben hat. 

    Als sachfremdem Außenstehenden fällt mir aber trotzdem etwas bei der ganzen Debatte um das Standardgewehr der Bundeswehr auf nachdem ich versucht habe die Diskussion um das G36 zu verstehen. 

    Die Beschaffungsentscheidung fiel wohl 1993. Zu dieser Zeit dachte niemand an einen Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afganistan. Erst zu Guttenberg nannte den Krieg einen Krieg, das muss 2009/2010 gewesen sein. 

    Der Entscheidung für das G36 war sicher eine Jahre dauernde Planung für dessen Einsatzbedingungen vorausgegangen, es muss damals ein “Pflichtenheft”, eine Leistungsbeschreibung gegeben haben, der muss die Waffe entsprochen haben.
    Die Entscheidung damals war wahrscheinlich vom Denken der 80er Jahre und dem Konflikt mit dem Warschauer Pakt geprägt. 

    Mir kommt es vor, als sei das Gewehr nicht für den jetzigen Einsatzzweck beschafft worden. Für mich klingt es nach einer Waffe für den einzelnen Soldaten, der einzelne Gegner damit bekämpfen kann, als Ergänzung, letzten Teil einer Kette hinter Luftwaffe, Artellerie und Maschinengewehr. Der reale Einsatz scheint dem aber nicht zu entsprechen.

    Mir scheint es wurde ein Gewehr bestellt mit dem der normale Soldat Einzelziele, einzelne Gegner bekämft. Ich vermute, dass der normale Soldat auf 200 oder 300 Meter Probleme hat ein Ziel genau zu erkennen, geschweige es zu treffen. Egal wie präzise die Waffe ist. 


    Schon das wohl standardmäßige 30 Schuss-Magazin klingt nicht wirklich nach einem beabsichtigten Dauerfeuer, eher nach “hoffentlich trifft einer” von 3 Schüssen auseinem kurzen Feuerstoß. Schließlich muss die Munition ja vom Soldaten “am Mann” mitgeschleppt werden. 

    Wenn ich also in etwa richtig liege, dann ist vielleicht nicht das Gewehr schlecht, sondern es wird Mangels passender Ausrüstung für Zwecke eingesetzt, für die es nicht gebaut wurde. Es wird das Fehlen von Eigenschaften beklagt, die es nie hatte und auch nie haben sollte. 

    Dann aber hat die militärische Führung versagt, denn welche Waffe in welchem Einsatz die richtige ist, das sollten bitte keine Politiker entscheiden.
    Ich muss unweigerlich an den Starfighter denken. Damals gab es auch eine riesige Aufregung. Letztlich war es aber wohl so, dass ein Jagdflugzeug kein Bomber ist, nur weil es politisch gewollt ist. 

    Ich würde mich freuen, wenn die Fachleute und Praktiker, die es sicher gibt, in der Berichterstattung deutlicher zu Wort kämen. Die Generalität schweigt ja bisher, zumindest habe ich noch keinen Bericht gelesen in dem ein militärisch Verantwortlicher oder gar Afganistan-Vetranen befragt worden wäre.