Beitrags-Archiv für die Kategory 'Meine bunte Welt'

Wurst aufbewahren – Ein Lob für die Plastikpelle

Mittwoch, 5. August 2009 10:27

Es ist ein Problem, dem sich jeder von uns immer wieder stellen muss. Solche Probleme erzeugen im Einzelfall nur einen kleinen Leidensdruck, aber weil sie immer wieder auftreten, cummulieren sie dann doch zu einer seelischen Belastung, die den Alltag empfindlich stören kann. Es geht also heute um die Wurst, die angeschnittene Wurst genau genommen. Wenn man sie einfach abschneidet bleibt eine Schnittkante, aus dieser quillt die Wurstmasse unkontrlliert heraus und sie ist der Umwelt im Kühlschrank ausgesetzt.

Wie feindlich ist diese Umwelt? Sie ist voller Feuchte, voller Bakterien, auch angereichert mit Schimmelsporen, besonders im Haushalt von Junggesellen. Also eine echte Gefahr! Eine Plastikdose intensiviert dieses Problem nur, weil sie ein noch kompakteres Mikroklima erzeugt.

Feuchte! Lebenselixier des Schimmels – Tod der Wurst!

Kein Grund zu verzweifeln! Die Lösung ist so einfach: Nicht abschneiden, auspressen und umknicken!
Genaue Hinweise gibt das Foto. Das hat natürlich nur Sinn, wenn die Wurst in einer Plastepelle steckt. Also idealerweise sollte man verstärkt auf Teewurst setzen. :-)

Thema: Klein, aber ärgerlich, Meine bunte Welt | Kommentare (1) | Autor:

Die moderne Verwaltung und das Internet.

Montag, 27. Juli 2009 19:53

Ich betreibe eine kleine Internetseite, auf der ich versuche über die Leistungen/Voraussetzungen und Probleme mit der Pflegeversicherung zu informieren.

Es reicht heute nicht mehr, wenn man die Infos sammelt und bereitstellt, nein es macht mehr Spaß und ist auch erfolgreicher, wenn man das ganze mit thematisch zugehörigen Nachrichten anreichert. Wenn mir dabei etwas auffällt, dann frage ich auch mal nach.

Mein aktuelles Beispiel: Die neuen Pflegestützpunkte. Weil jeder seinen Laden “Pflegestützpunkt” nennen darf, den unbedarften Menschen dann gern betrügt, da wäre es schon schick, wenn man die “amtlichen” Pflegestützpunkte erkennen könnte – oder?

Also ich habe gefragt.

Am 2. Juni eine Mail an das Bundesminiterium für Gesundheit.

Hier der Text: [...]

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Nicht ernstlich Niggemeier nicht – also doch!

Mittwoch, 8. Juli 2009 12:22

Stefan Niggemeier, einer von Deutschlands beliebtesten Bloggern, hat es bemerkt: Das Wörtchen “nicht” wird oft und gern in deutschen Gesetzen verwendet.

Aber ist “nicht” wirklich der Bedarf, den unsere Gesellschaft braucht?  Mitnichten!
Nicht dem “nicht” sollten wir unsere Aufmerksamkeit schenken – knapp ist ein höheres Gut.
Woran scheint es uns zu mangeln?
Welches Wort sollte in den Gesetzen einen neuen, einen höheren Stellenwert finden?
Was sollte man geradezu gesetzlich vorschreiben vor jedem Nichttun und jedem Tun?

denken

Das Bundesministerium der Justiz schenkt und dankenswerter Weise die Möglichkeit eine Volltextsuche in allen Gesetzen und Verordnungen des Bundes. Frisch auf ans Werk, wir suchen.

Ich sage es gleich, es kommt wie es kommen muss.

In deutschen Gesetzen wird nicht gedacht!
Wo kämen wir da auch hin?

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Sincerely L. Cohen

Donnerstag, 2. Juli 2009 23:16

Eigentlich wollte ich nur den Lengenden, die gerade so durch die Lande ziehen eine hinzufügen.
Elton John, Erik Clapton, Bob Dylan und jetzt eben Leonard Cohen.
Die waren alle eindrucksvoll, alle wurden ihrem Ruf gerecht, aber richtig in der Seele erreicht haben sie mich nicht.
So ein Konzert sollte es heute eben auch werden. Wurde es aber nicht.
Leonard Cohen hat mich kalt erwischt. Der Mann ist unglaublich gut, wohl besser als er es je war.
Er erinnert mich an Jonny Cash, seine letzen Alben als alter Mann sind seine besten. Beide Cash und Cohen singen die alten Lieber, aber sie singen sie mit einer neuen, glaubwürdigen Weisheit.
Diesen Leonard Cohen werde ich im emotionalen Gedächtnis behalten.



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Sicher ist sicher, man bekommt es ja erklärt.

Mittwoch, 25. März 2009 22:24

lampse2Ich habe eine Stehlampe bei Ebay gekauft, war ganz einfach, … eins, zwei, meins.
Der Preis ist angemessen und die Lampe auf dem Weg zu mir.
Na das ist doch prima.

Ich weiß das mit dem “die Lampe ist auf dem Weg zu mir”, weil mir der Verkäufer eine Mail geschickt hat, man kann das über Ebay machen, dann weiß der andere, dass die Mail auch echt ist. Das weiß ich jetzt, ich habe ja erklärt bekommen warum ich es weiß und wo es steht, wie ich es nachlesen und prüfen kann.

Dafür hab ich ja jetzt ein gutes Dutzend Links für alle Lebenslagen.

Allerdings sind die ganzen Hinweise nur sehr begrenzt nützlich,  weil ich die Botschaft der Mail erst nach längerem Suchen gefunden habe. Aber jetzt bin ich dafür ganz und wirklich völlig abgesichert und versichert und überprüfbar garantiert bescheinigt, dass die Lampe auf dem Weg ist. Das hätte ja auch eine Fake-Mail sein können, Wer weiß welche furchbaren Dinge mir jetzt erspart bleiben. Ich fühle mich sicher und geborgen bei soviel Fürsorge.


Danke Ebay

[...]

Thema: Das ganze Leben und der Rest, Meine bunte Welt | Kommentare (1) | Autor:

Ich sitze gerade …

Sonntag, 22. Februar 2009 19:39

umts-stick… im IC 1920 auf der Fahrt von Dortmund noch Berlin. 

der t-mobile Web’ n’ walk Manager behauptet immer mal wieder ein Netz zu empfangen, aber er baut die Verbindung  nicht auf. Klasse, so macht Internet Spaß. Es ist wie früher, als wir noch unsere Bytes persönlich begrüßten, als sie einzeln eintrafen, wir einen Handshake hatten, und alles miteinander besprachen. Ja, so ein Akustikkoppler, das war ein solides Stück Technik. Mit dem konnte man reden, er reagierte, er gab Antwort – auf seine Weise. Damals hielten wir das für Störungen durch Fremdgeräusche, heute weiß ich, dass so ein Akustikkoppler auch eine Seele hatte. Er war sensibel, er hat uns wahrgenommen. wir hatten eine Beziehung. [...]

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