Schnell ein paar Erklärungen der Welt
Es gibt immer wieder Fragen, die Wissenchaft und kluge Köpfe nicht beantworten können.
So entstehen schnell die wildesten Theorien. Da will ich doch nicht nachstehen, also erkläre ich hier mal eben schnell die Welt.
Na ja, soweit will ich nicht gehen, aber ein paar Grundsatzfragen kann man mal schnell aus der Welt schaffen:
Was ist Intelligenz?
Intelligenz ist die Fähigkeit Information in Wissen zu verwandeln.
Was ist “Dunkle Materie”?
Ein Irrtum. Als “Dunkle Materie” wird ein Phänomen bezeichnet, das sich daraus ergibt, dass die berechnete Masse des Universums und die sichtbare um den Faktor 10 auseinander fallen. Es müsste viel mehr geben als da ist. Wir können es aber nicht sehen. Weil wir es nicht sehen können wird dieses mehr an berechneter als an gesehener Materie als “Dunkle Materie” bezeichnet. Nun rätseln alle rum, wo und was diese “Dunkle Materie” sein könnte. Ob Einsteins Relativitätstheorie falsch oder unvollständig ist? Irrt Newton? Gelten die Gravitationsgesetze nicht?
Dabei ist die Antwort ganz einfach: Die Materie ist nicht dunkel, sie ist schnell. Das passt dann zu Newton und zur Relativitätstheorie. Es muss dann auch nicht viel Volumen sein, also sehen wir sie nicht aber bemerken die Masse an den Änderungen in der Gravitation. Eben doch Captain Kirk mit Warp 6 :-p
Der zweite Hautsatz der Thermodynamik ist der Grund warum es uns gibt.
Vorab:
Je unordentlicher ein Zustand, desto größer ist seine Entropie
Im thermodynamischen Gleichgewicht hat ein System eine möglichst große Entropie
und
Die Kernaussage:
Die Entropie eines abgeschlossenen Systems wird nie von alleine kleiner .
Nach dem gegenwärtigen Stand der Physik ist jedoch offen, ob das uns bekannte Universum überhaupt ein abgeschlossenes System ist.
Der 2. Hauptsatz definiert irreversible Prozesse: Denn ein Prozeß, bei dem die Entropie zunimmt kann offenbar geschehen, der Rückwärtsprozeß jedoch nicht.
Die Konsequenz daraus ist:
Der 2. Hauptsatz definiert eine Richtung der Zeitachse: Auf der Zeitachse kann man sich nur in Richtung höherer Entropie bewegen. Der 2. Hauptsatz ist im übrigen das einzige Naturgesetz, das eine Zeitrichtung kennt. Wenn man bedenkt, wie fundamental es für uns ist, daß die Zeit immer nur in eine Richtung fließt, ist das schon sehr erstaunlich!
Der 2. Hauptsatz definiert den Wärmetod des Universums: Irgendwann wird universelles Gleichgewicht im wahrsten Sinne des Wortes, und damit maximale Unordnung erreicht sein. Nichts wird sich mehr ändern – dann steht die Zeit still.
Was will uns das sagen?
Wenn die Entropie seit Entstehung des Universums zunimmt, dann muss es aus einem Zustand der vollkommenen Ordnung kommen. Ist dies der Zustand den wir als göttliche Ordnung empfinden? Ist unser Streben nach Ordnung, wir empfinden den natürlichen Zustand des Kinderzimmers mit seiner gut entwickelten Entropie eben nicht als Fortschritt oder göttlich, dann der “göttliche Funke” in uns und allem Lebendigen? Denn nur Lebendiges strebt gegen die Entropie.
Nur Lebendes reproduziert sich in neuer Ordnung. Fortpflanzung ist das beste Mittel gegen die Entropie und sie ordnet gegen den Zeitstrahl, weil das Geborene geordneter ist als das Gebärende. Alles Lebende ist stets bestrebt zu ordnen.
Wenn das Universum aus dem Zustand der Ordnung kommt und in die Unordnung strebt, dann stellt sich natürlich die Frage nach dem Endpunkten.
Wenn die Zeit am einem Endpunkt steht, ist sie dann am anderen unendlich schnell? Eine Ewigkeit wie ein Tag?
Wir sind auf dem Weg von der Ordnung zur Unordnung. Wie sieht der andere Weg aus, der von der Unordnung zur Ordnung. Langsam? Plötzlich? Endet die Zeit einfach? Ich tippe auf weder noch.
Ist nicht auch die vollkommene Unordnung nur Vollkommenheit, ein Zustand der Vollkommenheit nicht auch immer vollkommene Ordnung?
Sind Anfang und Ende nicht einfach die beiden Wendepunkte eines Pendels? Wie lange hält ein Pendel an den Wendepunkten inne?
Den einen Wendepunkt, die vollkommene Unordnung, können wir uns die vorstellen? Eher als die vollkommene Ordnung?
Nein, denn es ist dasselbe. Anfang und Ende sind vielleicht gleich. Denn haben wir die vollkommene Entropie, dann haben wir Vollkommenheit, damit auch vollkommene Ordnung, Entropie kann nicht vollkommen sein, dann ist es keine Entropie mehr. Also wird die Entropie wieder größer, indem das Universum neu entsteht? Das funktioniert aber nur bis zu dem Punkt, an dem die vollkommene Entropie quasi an beiden Enden gleich weit entfernt ist, denn sonst verkehrt sich zunehmende Entropie in zunehmende Ordnung. Wobei die Begriffe Ordnung und Unordnung an den Enden der Entwicklung ihren Sinn verlieren. Dann gilt der Zweite Hauptsatz eben nicht an den Endpunkten. Oder auf den Pendelvergleich bezogen, der eine Endpunkt ist dann plötzlich der Maximalausschlag, das erwarten wir, der andere aber der Moment an dem das Pendel am schnellsten ist, unten, wenn es durch den Tiefpunkt schwingt. Dann hat das Pendel den größtmöglichen Abstand von den Endpunkten, die ja Ordnung bedeuten. Dann herrscht der Zustand der größtmöglichen Entropie. Nicht der der vollkommenen Entropie.
Damit ist die Sache wieder da wo sie anfing. Ein Dilemma, wohin auch immer man sich wendet, es geht eigentlich nicht. Denn stehen bleiben kann das Pendel unten auch nicht. :-)
Die Natur kann aber Dilemmata nicht zulassen, denn dann könnte es sie nicht geben, denn sie wäre nicht widerspruchsfrei. Es kann aber nicht sein, dass es ein System gibt gibt, das im Widerspruch zu sich selbst steht. Also muss die Natur einen Ausweg gefunden haben, denn es gibt sie ja vermutlich.
Der Ausweg ist es, ein System zu implementieren, das stets neue Ordnung gebiert, gleichzeitig aber die Entropie zulässt. Leben eben.