Donald Trump, der der eine Mauer baut! Wirklich nur Trump?

Donald Trump will Grenzsicherungmaßnahmen, eine Mauer, an der Grenze zu Mexiko! Natürlich geht das garnicht! Das ist faschistisch, es zerstört die Freiheit und entwürdigt die Mexikaner!

Trump plant eine einmalige Ungeheuerlichkeit!

Donald Trumps Pläne zwischen den USA und Mexiko eine Mauer zu bauen, stoßen in Berlin auf scharfe Kritik. Der Regierende Bürgermeister Müller appelliert an den US-Präsidenten, die Mauer nicht zu bauen. Die Stiftung Berliner Mauer lädt Trump zur Geschichtsstunde nach Berlin ein.
Quelle: rbb-online

Starker Tobak. Vielleicht sollte Herr Müller dann auch noch ein paar andere Gäste zur Geschichtsstunde einladen.

Die illegale Einwanderung wurde erstmals 1992 im Wahlkampf zwischen Präsident George Bush und Bill Clinton zum hart umstrittenen Politikfeld. Nach der Wahl Clintons machten republikanische Abgeordnete die Einwanderung zum Thema der Kritik am demokratischen Präsidenten. Clinton reagierte darauf mit dem Ausbau der Grenzschutzanlagen.

In Texas gab es 1993 erste Maßnahmen zur Grenzsicherung, etwa vier Jahre später folgte hier eine systematische Befestigung. Von 1994 bis 2000 wurde die Grenze in Kalifornien ausgebaut, ab 1999 auch in Arizona. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wurde die Sicherung unter dem Aspekt der Terrorabwehr zur Priorität, deshalb wurden bisher unerreichte Finanzmittel zur Verfügung gestellt. 

Die US Border Patrol registrierte zwischen 1998 und 2013 insgesamt 6029 Todesfälle von illegalen Migranten an der US-Grenze zu Mexiko. Für die Zeit zwischen 1985 und 1998 werden etwa 3300 Todesfälle angenommen. Vorher gibt es keine Zahlen.

Quelle 

Clinton war von 1993-2001 Präsident, Bush 2001-2009, Obama 2009-2017

In der Bevölkerung war der Bau der Grenzsicherungen immer unstritten. Einerseits wurde der Sinn, die Wirksamkeit bezweifelt, andererseits waren die Toten sowenig hinnehmbar wie auf dem Mittelmeer, „doch alle Präsidenten setzten den Mauerbau fort: Bill Clinton, George W. Bush, Barack Obama.“ (Quelle)

Aber es sind nicht nur die hässlichen Amerikaner. Auch das ist eine stolze Grenzschutzanlage mit gestaffelten Zäunen und Wachtürmen, die durchaus an DDR-Produkte erinnert:


Ist das schon Teil der Grensicherung des Herrn Trump? Grenzsicherung im Zeichen des Bösen?

Nicht ganz, es sind Grenzzäune der EU, der spanischen Enklave Ceuta in Afrika. Das sind die Grenzsicherungen, die nach Auffassung der EU nötig sind, um illegale Einwanderer zu stoppen. 

Das können Müller, Schulz, Lammert und Steinmeier natürlich alles nicht wissen. Woher sollten sie auch. 

Will die SPD einen Genossen im Amt? Scheint so!

Ja, das will sie. Deshalb twitterte sie vor der Wahl


Und dann nach der Wahl forderte sie den Präsidenten auf an ihrer Seite zu stehen. 


Ich glaube da hat jemand die Rolle des Bundespräsidenten nicht verstanden wenn er ein „Mit Dir an unserer Seite “ einfordert. 

Mal sehen, ob Herr Steinmeier sie verstanden hat.

Das Vorschlag zu einem gendergerechten Sprache.

Es scheint mir, dass nicht nur die Eliten in Genderfragen nicht mehr korrekt vorgehen, sondern dringend eine Große Transformation der Sprache gefragt ist, um den wichtigsten Anforderungen der Zeit an gendergerechte Sprache zu genügen. 

Auch bei den vermeintlich Genderkorrekten herrscht offensichtlich noch das biologistische männlich/weiblich Schema der Gene vor. Dabei ist heute klar, Geschlecht ist nicht final durch Genotyp oder Phänotyp zu klären, es ist eine Frage des gesellschaftlichen Bewusstseins. 

Damit ist der Schritt des Berliner Senats zu Unisextoiletten richtig, zwangsläufig und überfällig. Die Aufteilung Herren/Damen wird der modernen Sexualität in keiner Weise mehr gerecht. Es gibt viele soziale Geschlechter. Um sie gendergerecht zu vertoilettisieren, muss mehr geschehen, als sie auf zwei Stereotypen zu verpflichten. Die Gender- und Bewusstseinsgrenzen müssen fallen. 

Da Sprache Abbild unseres Denkens ist hat sich der Unterschied zwischen dem biologischen Sexus und dem grammatikalischen Genus verloren. Sprache bestimmt die soziokulturellen Determinanten unseres Denkens. Die Unterscheidung Sexus/Genus findet sprachlich nicht mehr statt. Gleichzeitig kann der bipolare Sexus aber die Ansprüche des gendergerechten Genus nicht erfüllen. 

Wollen wir dennoch eine gendergerechte Sprache hilft es nicht die Bipolarität des Sexus zu übernehmen. Dadurch werden Sprache und Denken auf die biologistische Betrachtung reduziert. Es wird weiterhin bewusst die geschlechtliche Vielfalt der soziologischen Betrachtungsweise des gesellschaftlichen Geschlechts gröblich missachtet. 

Das Problem der gendergerechten Sprache ist nicht durch lächerliche Binnen-I oder Sternchen-Innen zu lösen, sondern nur durch die Große Transformation der Sprache. 

Wir sollten uns hier die englische Sprache zum Vorbild nehmen, die eine derart diskriminierende m/w-Unterscheidung klug vermeidet und das gendergerechte „the“ verwendet. 

Für die Deutsche Sprache bedeutet es den Verzicht auf die diskriminierenden und sexistisch bipolar zuweisenden  Pronomem „der“ und „die“. Es sollte statt dessen nur das geschlechtsneutrale „das“ Verwendung finden. 

Das Frau, das Küche, das Mann, das Fußball, das Abwasch, das Bier. 

Schon an diesem einfachen Beispiel zeigt sich die positive Wirkung von Sprache auf unser Bewusstsein. 

Es gibt keine postfaktischen Zeiten, nur Faktenleugner

Immer wieder ist die Rede von postfaktischen Zeiten. Es sind aber nicht die Zeiten postfaktisch, sondetn unser Denken. 

Fakten existieren unabhängig von unserer Wahrnehmung. Fakten, auch Wiklichkeit genannt , bestimmen unser Sein. Wir können Fakten nicht abschaffen, bestenfalls ignorieren. Doch alles Ignorieren hilft nicht, die Wirklichkeit existiert unabhängig von unserer Wahrnehmung weiter. 

Unser Ignorieren von Fakten verändert nicht die Fakten, bestimmt aber ihre Wirkung auf uns. Der Skiläufer auf den eine Lawine zurollt kann auf den Schnee unter seinen Skiern betrachten und feststellen, dass der Schnee ruhig und fest ist. Er kann seinen Blick ins Tal wenden und sehen, dass 95% des Berges ruhig und friedlich vor ihm liegen. Alles ist gut.
Die Lawine wird ihn dennoch, oder sogar desalb erschlagen. 

Unsere Gesellschaft verhält sich wie dieser Skiläufer.

Warum, leben wir nicht in einer Wissens- und Wissenschaftsgesellschaft?
Da liegt der Irrtum, denn genau das tun wir nicht. Wir leben in einer Gesellschaft die von Wissenschaft so weit entfernt ist wie das Mittelater, wir leben in einer scheinwissenschaftlichen Glaubensgesellschaft. 

Steile These? Ja, aber wir haben in der zweiten Hälfte des 20sten Jahrhunderts den Boden der Wissenchaft verlassen. 
Kern aller Wissenschaft war stets der Beweis, es war der Anspruch eine Behauptung im Experiment jederzeit und reproduzierbar belegen zu können. Diesen Standard haben wir zu Gunsten einer „wissenschaftlichen Methodik“ aufgegeben. Daraus entstanden neue „Wissenschaften“ deren Erkenntnisse sich dem Beweis aufgrund ihrer Natur entziehen. 

Die ersten waren Soziologie und Politologie. Heute gibt es ein ganzes Bündel von Scheinwissenschaften die Glaubenssätze produzieren, Fakten behaupten, ohne sie je beweisen zu müssen. Korrelation, die Gleichzeitigkeit von Ereignissen, wird schnell zur Kausalität, dem Ursachenzusammenhang. Der klassische Beweus ist abgeschafft. Das Ergebnis sind Erkenntnisse, die sich jeder Nachprüfbarkeit entziehen. 

Das ist dann postfaktisch und genau das, was unsere Diskussion zur Zeit bestimmt. Es sind die  heute hoch gehandelten Wissenschaften die unser Leben bestimmen, und uns die Welt erklären wollen. 

Es sind Glaubenslehren, die sich als Wissenschaft darstellen. 
Die Klassiker sind Soziologie und Politologie, die jüngsten Kinder  sind Klimawissenschaft und Genderstudies. Diese „Wissenschaften“ erklären uns eine Welt, die sie selbst geschaffen haben, die aber nur in den Köpfen der „Wissenschaftler“ existiert. 

Das ist aber nicht postfaktisch, sondern einfach ignorant und weltfremd. Da Politik aber gerade von diesen „Wissenschaften“ beraten und geführt wird ist auch Politik oft weltfremd, realitätsfern und für den wissenschaftlichen Laien, den Wähler, in seiner realen Welt unverständlich. So entsteht eine Blase der Politik, die sich vom Wähler immer weiter entfernt, die den Wähler für dumm hält, die ihm die Welt und die Politik nur besser erklären muss, damit er sie begreift. 

Die Politiker wissen, dass sie Recht haben, das ist in Studien wissenschaftlich bewiesen, nur das Volk ist noch nicht in der Lage es zu verstehen. Deshalb muss es belehrt, geführt und vor falschen Tatsachen und Meinungen geschützt werden. 

Politik hat Verantwortung dafür, dass sich das Volk nicht irrt!

Absurdistan, …

… selbst wenn man die Entscheidung selbst für richtig hielte. 

Schon im September letzten Jahres habe ich an dieser Stelle die Studie von Thilo Sarrazin zitiert, nach der bei 1,07 Millionen Entscheidungen über Asylanträge, die von 2007 bis Mitte 2016 getroffen wurden, lediglich in weniger als ein Prozent aller Fälle das Recht auf politisches Asyl gem. Art. 16a GG zugesprochen wurde. Es ist ein der Schildbürgerei verhaftetes Staatsverständnis, die eigenen Grenzen für obsolet zu erklären und jeden, der will, hereinzulassen, um dann mit dem Einsatz des gesamten Staatsapparats (der eigentlich für die dringenden Anliegen der Staatsbürger da ist) aus den 100 Prozent Zugewanderten das eine Prozent berechtigter Asylbewerber herauszufiltern – und dann auch noch die aussortierten 99 Prozent Abgewiesener unter Berufung auf einen „Humanitären Imperativ“ weiterhin im Lande zu belassen – zur Dauerbelastung einer Staatskasse, die für eine gleiche freigiebige Unterstützung von unterprivilegierten einheimischen Gruppen nicht zur Verfügung steht. – Quelle

Die Flüchtlingskrise offenbart nicht nur ein Staatsversagen im Sonderfall, sondern zeigt exemplarisch die völlige Absurdität im Handeln des deutschen Staates. 

Das eigentlich Schlimme daran ist, dass an dem zitierten Beispiel nur etwas für jeden erkennbar wird, was längst in vielen Bereichen Normalität ist. Was aber oft nicht nur absurd ist sondern auch wirklich bedenklich ist, da es ein verstecktetes Zeichen für die Auflösung des Rechtsstaats ist. 

Im folgenden Beispiel wird das Zusammenspiel interessierter Kräfte vorbei an Recht und Bürger in einem weniger offensichtlichen Fall dargestellt:
Die letzten Tage des Höcherbergs

Es ist die Summe der „kleinen Fälle“ von Windkraft bis Sozialamt, die der Bürger erlebt, die den Staat zersetzen, nicht die Plaudereien der Großkopferten in der Poitik. 

Was den Rechtsstaat, den Staat zersetzt ist die Ideologisierung der Politik:
Moral geht vor Recht

Ab 1:59, #Klebererklärt ZDF Gesinnungsjournalismus

So zeigt man, dass es nicht um Sachinformation geht, sondern um die eigene Überzeugung.
Es ist in den Aussagen zu Hillary Clinton wohl nichts falsch, nur wird hier Meinung als Information verbreitet.

Gipfel der Peinlichkeit ist die abgewandelte ZDF-Geste des „Mit dem Zweiten sieht man besser“ zu einem „Wir kämpfen für Hillary Clinton“.

Dies ist nicht die Meinung eines unbedeutenden Redakteurs, sondern offizielles Statement von Europas größter und faktisch steuerfinanzierter Sendeanstalt, vertreten durch den damaligen Anchorman ihren  wichtigsten Nachrichtensendung. 

Wer wundert sich dann noch über einen Verlust von Seriosität und Glaubwürdigkeit?

So zerstört das ZDF seine Glaubwürdigkeit, seine Seriosität.
So macht sich Journalismus zur Beute von Ideologen.
Genau so macht man sich als Journalist mit einer Sache gemein.

Deutschland sucht den Trump

Der „Spiegel“ macht da schon mal einen Vorschlag:

Ich fürchte aber, der Kandidat reicht nicht an das Original heran. 

Schulz ist ein begabter Populist. Er kann so einfach reden wie Trump und verkündet Wahrheiten, keine Zweifel. Wie sein Vorbild

Nur ist sein Problem, dass seine Wahrheiten und seine  Mauern eher ideologischer als faktischer Art sind.

Der Hauptunterschied zu Trump ist aber, dass er Teil des Systems ist, gegen das er aufstehen müsste, um uns den Trump zu geben. Das traue ich ihm nicht zu. 

„Große Kanzler“ waren immer welche, die einen Bruch wagten. Das gilt für Adenauer, für Brandt und für Schröder. Wenn Schulz den Bruch wagt, wenn Schulz sich von etablieten Positionen entfernt, dann hat die SPD mit ihm eine Chance. Merkel wird das nicht tun und die CDU hat niemanden, der es versuchen wird.