Verbieten und fordern. Nur so geht es.

Was dringend verboten werdeln muss:

Nikotin, Alkohol, Massentierhaltung, chemischer Pflanzenschutz, Dieselautos, später Verbrennungsmotore überhaupt, Heizöl, Kohleverstromung, Kohlendioxid, Atomenergie, Tierversuche, Großindustrie, Kapital, Reichtum, gesättigte Fettsäuren, Zucker, lange Transportwege, Einzelunternehmer, Initiative, Verantwortung, Risiko, Banken, Versicherungen, falsche Meinungen, Energieverbrauch, Massentourismus, Flugreisen, Plastikabfall, nicht kompostierbarer Müll, Mieterhöhungen, Ungleichheit, Geschlechterdiskrimminierung, Träumer und die Wirklichkeit.

Was wir fordern müssen:

Das Willkommen für rumänische Roma, arabische Großfamilien, Islam, ökologischen Landbau, Kleinbetriebe, Klimaschutz, Fahrradwege, Eis am Nordpol, sanften Tourismus, ökologische Nullenergiehäuser, Vollwärmeschutz, billigen Wohnraum, Mindesteinkommen oberhalb des sinkenden Dutrchschnittseinkommen, mehr Steuern für alle mit Einkommen über dem Durchschnitt, weniger Steuern, Schutz vor Risiken, gesetzlichen Mindestzins, gesetzliche Mindestdividende für Kleinsparer, freie Gestaltung eines Geschlechts, freie Bestimmung einer persönlichen Wirklichkeit, Gleichheit vor dem Schicksal, Rechtsanspruch auf Gerechtigkeit und Wohlstand. 

Das sind die Mindestbedingungen.
Anders wird es nicht gehen.

Oder

Dunkel war’s,
der Mond schien helle, …

Did you know?

Vor allem Drillmaschinen aus Nordeuropa besitzen nachlaufende Packereinheiten, die zugleich Tiefenführung und Rückverfestigung gewährleisten. Ein Vorteil ist der sehr hohe Schardruck. 

Einige Hersteller – vor allem direktsaattauglicher Drillmaschinen – setzen nach wie vor auf Einscheibenschare, darunter skandinavische (Väderstad Rapid) und britische (Moore), aber auch französische (Sky Agriculture). Einscheibensäschare gibt es entweder nur mit integriertem Keilschar (Moore, Väderstad Rapid) oder mit zusätzlicher Tiefenführungs- und Reinigungsscheibe aus Kunststoff (nachlaufende Schare).
Quelle

Aha, gut zu wissen, dass es auch andere Probleme gibt, als das worüber wir uns gern erregen. 

Für das Füllen unserer Teller sind die wichtigsten Probleme wohl oft die, die wir nicht sehen. 

Margot Käßmann – In Ämter gegossener Edelmut – meint:

Jesus würde den Terroristen vermutlich mit Beten und Liebe begegnen, sagt Fr. Käßmann. Sie hat vermutlich Recht.

Aber was sagt uns das? Wie würde er es tun?
Ich weiß nicht was Jesus täte, aber ich fände es richtig, wenn Fr. Käßmann dafür Beten würde, dass die Terroristen ihre Schuld erkennen, dass sie bereuen. Nur das kann zur Vergebung führen. Ich fürchte aber, dass die Gebete wenig Aussicht haben erhört zu werden. 

Den Terroristen mit Liebe begegnen bedeutet nicht, ihnen in Demut und vorauseilendem Verzeihen zu begegnen, sondern sie als Menschen zu sehen, als schuldige Menschen zu sehen. Auch Schuldigen darf man nicht mit Hass begenen, was nicht bedeutet ihnen blind mit Vergeben und Verzeihen oder zuneigungsvoller Liebe zu begegnen. 
Die Liebe ist der Gegenpol zu Hass und Schuld, nicht zu klarem Verstand oder strafender Gerechtigkeit. 

So gesehen sollte man den Terroristen mit Gebeten und Liebe begegnen. Ob Fr. Käßmann das so sieht, das halte ich mindestens für klärungsbedürftig. 

Sehr lesenswert dazu bei „Tapfer im Nirgendwo“: Käßmann und Abdel-Samad

Der Unsinn von Materie, Zeit und Universum. Es gibt sie nicht.

Materie umgibt uns scheinbar überall. Wir selbst halten uns für aus Materie bestehend. 
Materie ist das, was wir anfassen können. 

Das ist Unsinn, es gibt keine Materie. 
Es gibt nur Information.

Was wir für Materie halten ist nichts anderes als die Selbstwahrnehmung der Information. 

Diese Idee erklärt fast alle Probleme, wenn man einen Grundsätz akzeptiert. 
Keine Information gibt es nicht. Damit sind wir bei der ersten Frage:

Wie entstand die Welt?
Im Urknall. Der Urknall ist Folge der Tatsache, dass es keine Information nicht gibt. Das Verschwinden der letzten Information erzeugt ein Paradoxon. 
Die Aussage „Es gibt keine Information“ ist eine Information.

Was ist Zeit?
Zeit ist nichts anderes als der Zugewinn an Information. Desto mehr Information entsteht, desto mehr Zeit vergeht. Was wir Zeit nennen ist nur ein Maß für den Zuwachs an Information. Zeit an sich gibt es nicht. 
Das erklärt auch warum Zeit nur in einer Richtung verlaufen kann. Nimmt die Information zu vergeht Zeit. Nimmt die Information nicht zu vergeht keine Zeit, nimmt die Information ab, so läuft die Zeit deshalb nicht rückwärts.
Zeit vergeht vielleicht nur da, wo Information entsteht.

Warum dehnt sich das Universum aus? Was kommt dahinter?
Die Frage ist Unsinn. Das Weltall, die Materie ist nur eine Selbstwahrnehmung der Information. Information hat keine materielle Größe, sie wird mehr, aber dehnt sich nicht räumlich aus. Infomation ist, ohne zu sein. Damit stellt sich auch die Frage nach Größe und Form des Universums ebensowenig, wie die Frage nach dem dahinter. 

Stimmt dann der zweite Hauptsatz der Thermodynamik noch?
Natürlich. Es geht laufend Information verloren, aber es entsteht auch laufend neue Information. 

Wie entsteht neue Information? 
Das ist einfach: Durch die „Erfindung“ von Leben. Leben erzeugt durch  sich selbst, durch seinen extrem komplexen Aufbau und seine Fortpflanzung, sowie durch intelligentes Gestalten fortlaufend Ordnung und Struktur, also Information. Leben ist sich selbst reproduzierende, sich selbst vermehrende Information und der Antagonist des zweiten Haupsatzes der Thermodynamik. 

Wir sind quasi die künstliche Intelligenz der Information. 😊

Was tun, wenn das Volk irrt?

Niemand würde bestreiten, dass der einzelne Wähler ein Idiot sein kann. Aber es können auch alle Wähler zusammen idiotische Entscheidungen treffen. Fehler werden auch in der Summe nicht zu Wahrheit. Und Unsinn wird auch gehäuft nicht zu Vernunft. Im Gegenteil: Gefährlicher Unsinn wird in der Masse nur noch gefährlicher.
Jakob Augstein -Spiegel online.

Da bleibt die Frage, was ist „gefährlicher Unsinn“. Herr Augstein stellt fest, das Volk hat sich geirrt, jedenfalls der Teil, der nicht seiner Meinung ist.

Demokratie ist nur dann richtig, wenn das Volk richtig entsheidet?
Was richtig ist bestimmt der intellektuelle Führer? Heute Herr Augstein.

Abweichende Meinungen zu akzeptieren gehört zu den Grundwerten unserer Gesellschaft. Toleranz gegenüber dem Andersdenkenden ist unverzichtbarer Bestandteil, ist leitkulturelle Essenz unserer Gesellschaft. 

Dem Volk zu sagen es habe sich geirrt, seine Stimme müsse daher ungehört bleiben, ist ein Merkmal von Diktatoren und Ideologen. Demokratie geht anders.

Es ist die höchste Form der Arroganz sich über das Volk zu stellen.
Es ist dumm zu glauben, dass man klüger sei als alle anderen zusammen, dass man im Besitz der alleinigen Wahrheit sei. Es ist ein Merkmal von Glaubenskriegern. 

#LasstdenScheiss!

Ich habe einen Twitter-Account. 
Ich weis nicht so recht warum 

Ich weis aber warum bald nicht mehr:

 

Ich denke nicht daran, das geht Euch einen Scheiß an.

 

Alles klar!
Ich denke nicht daran, das geht Euch einen Scheiß an. 




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Islam, Religion des Friedens. Hätte, ist aber nicht.

Der Begriff arabische Welt bezeichnet eine Region in Nordafrika und auf der Arabischen Halbinsel. Staaten mit einer mehrheitlich arabischen Kultur. 
Wikipedia

Das ist weitgehend identisch mit dem Verbreitungsgebiet der arabischen Sprache.  

Verbreitungsgebiet Arabisch
Das ist schon deutlich mehr, als im ersten Moment in den Sinn kommt, da in den blauen Gebieten auch andere Sprachen dominieren. Besonders im nordafrikanischen Raum, dem Maghreb, ist es Französich aufgrund der kolonialen Vergangengeit, anderswo eher Englisch.Vergleicht man dieses Gebiet mit dem Verbreitungsgebiet des Islam ist die Übereinstimmung deutlich. Man sieht auch, dass der ganz überwiegende Teil sunnitisch (Saudi Arabien) bestimmt ist. 
Verbreitungsgebiet Islam

Diese Übereinstimmung ist auch naheliegend, da der Koran nur in der arabischen Originalfassung gilt, jede Übersetzung ist eine Interpretation, die aber ist verboten. Der Koran ist unmittelbar Gottes Wort, daran haben Menschen nichts zu verändern oder zu interpretieren. Theoretisch. 

Unser positives Islambild ist durch zwei verschiedene Kulturen bestimmt. 

Zum einen durch die Mauren, die Berber Nordafrikas. Die Mauren eroberten die die iberische Halbinsel und dort ermöglichten sie Kultur und Toleranz. Bis heute sind die Spuren besonders in Andalusien noch überall zu sehen. 

Zum anderen Teil ist unser Bild Arabiens als Stammland des Islam, von romantischen Vorstellungen des Alten Orients, des Morgenlands bestimmt. Tausend und eine Nacht. Endpunkt des Alten Orients ist aber gerade das Ende des letzten vorislamischen Reiches, das der Sassaniden, im Jahr 651 n. Chr.

Diese beiden Einflüsse haben das mitteleuropäische Bild Arabiens und des Islam wesentlich mit geprägt. In dieses Bild passt auch die Vorstellung einer toleranten Religion. 

Nur leider hat das nichts mit dem real existierenden Islam zu tun. Stammland des Islam ist die arabische Halbinsel, das heutige Saudi-Arabien. Hier wurde Mohammed geboren, hier wirkte er, hier liegen die wichtigsten islamischen Heiligtümer. 

Entscheidend war die Zeit nach 1730 und in ihr der Einfuluss der Wahabiten

Im Gegensatz zu anderen islamischen Gruppen lehnten es die Wahabiten ab, die Aussagen des islamischen Rechts, die sich aus dem Koran und der Überlieferung vom Lebenswandel des Propheten (Hadith) ableiten, fortzuentwickeln und veränderten Zeiten und Umständen anzupassen

Von 1744 an verbreitete sich die strenge Glaubenslehre der Wahabiten. Ursprünglich waren die Wahabiten eine unbedeutende islamische Sekte. Die Ausbreitung ihrer Glaubenslehren gelang , weil die Wahabiten mit der Familie Saud zusammen arbeiteten, die ihrersets die Wahabiten und ihre Lehren nutzte, um die Stämme der arabischen Halbinsel zu unterwerfen. 

Die Familie Saud herrscht bis heute in Saudi-Arabien, die strenge wahabitische Auslegung des Islam ist bis heute verbindlich und wird aus Saudi-Arabien mit Geld, Waffen und Predigern erfogreich durchgesetzt. 

Ja, es gab den toleranten, weltoffenen Islam, es gibt bis heute Muslime die ihre Religion für modernisierbar halten. Sie kämpfen weniger gegen eine Religion als gegen eine totalitäre Herrschaft die nicht zögert zu verschleppen, zu verklaven, zu ermorden. 

So könnte man sagen, all diese Greuel haben michts mit dem Islam zu tun. Mit einer idealisierten Vorstellung eines anderen Islam haben sie auch nichts zu tun. Nur ist das leider irrelevant, weil es neben den real existierenden Islam keinen anderen gibt. 

Wir setzten uns anscheinend lieber mit unserem Traumbild einer Wiklichkeit  auseinander, als mit der Wirklichkeit. Das ist schöner, sauberer und edler, nur leider auch sehr riskant und extrem gefährlich. 

Der real existierende Islam ist der Islamische Staat. Er hat nichts gemein mit dem Erbauer des Palacio de Generalife, dem Landsitz der Sultane von Grenada. Er hat nichts gemein mit Nathan dem Weisen, der sowieso Jude war. 

Grafiken Wikipedia

Eine alte Tradition. Eine alte Illusion

Manchem scheint der islamistische Terror eine Entwicklung der letzten Jahre.

Das stimmt nicht. Der internationale islamistische Terror begann bereits vor über vierzig Jahren mit den ersten Flugzeugentführungen

23.7.1968.
Die erste Entführung eines Passagierflugzeugs durch palästinensische Terroristen.

5. 9. 1972
Acht bewaffnete Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation Schwarzer September stürmen das Wohnquartier der israelischen Mannschaft während der Olympischen Sommerspiele in München. Mehr Info

Was vor über vierzig Jahren mit Flugzeugentführungen begann, bei denen keine oder wenige Menschen von den Terroristen getötet wurden, erreichte am 11.9.2001 in New York einen Höhepunt. Die Anschläge vom 11.9. in New York feierten die Terroristen als ihren größten Erfolg. 

Diese fast fünfzigjährige Tradition des Terrors hat nichts mit dem islamischen Staat zu tun, sie hat nichts mit einen „Konflikt“ im Nahen Osten zu tun, der rote Faden durch die Jahrzehnte ist eine allen Attentätern gemeinsame Ideologie, die ihr Denken und Handeln bis heute bestimmt. Der Islam. 

Es ist beschönigend, dumm und gefährlich zu behaupten, das alles habe nichts mit dem Islam zu tun.