Es gibt da etwas, das macht mich bei der Kapitaldeckung der Rente durch einen Fonds misstrauisch:
„Das Kapital soll global diversifiziert an den internationalen Aktienmärkten angelegt werden, um durch die erwirtschafteten Renditen die Rentenkasse zu entlasten und das Rentenniveau langfristig zu stabilisieren. Die Verwaltung und Anlage des Kapitals ist als dauerhafter Fonds organisiert und soll von einer unabhängigen öffentlich-rechtlichen Stelle professionell und politisch unabhängig durchgeführt werden.“ (Gemini)
Merz sagte es werden so 30 Milliarden jährlich in die deutsche Wirtschaft fließen. (Aussage auf der PK zur Vorstellung des Berichts der Rentenkommission).
Was wird dabei herauskommen?
Was bedeutet nach aller Erfahrung, z.B. mit dem ÖRR, „politisch unabhängig“? Erfahrungsgemäß wird es ein politisch ideologisches Projekt.
Im Ergebnis sehe ich, dass hier 30 Milliarden jährlich, politisch ideologisch konnotiert, vom Staat in die deutsche Wirtschaft investiert werden sollen.
Das ist dann nichts anderes als eine schleichende Verstaatlichung.
Die Regierungsmacht und die Macht der Wirtschaft verschmelzen zu einem einheitlichen Komplex. Dies beginnt/begann mit staatlichen Subventionen, Aufträgen (z.B. Rüstung) oder Gesetze, die große Konzerne oder Wirtschaftszweige (EE) begünstigen, ohne deren Eigentumsstruktur aufzuheben. Diese Aufhebung der Eigentumsstruktur erfolgt dann mit Hilfe des staatlichen Rentenfonds. Stichwort: Stamokap.
Ob solche Investitionen dann wirklich wirtschaftlich nachhaltig sind, die Rente sichern, ich habe Zweifel.