Deutschland wäre nicht es selbst, wenn der Wolf hier nicht schon lange erwartet worden wäre. Es gibt Wolfsbetreuer, Rissgutachter, Sachverständigenräte, Förderrichtlinien, Runde Tische, Wolf-Zentren, Entschädigungspläne und das sogenannte Lupus-Institut im sächsischen Spreewitz …
Quelle: FAZ.net
Trotz vieler Bemühungen würden immer noch viele Menschen nicht mit ihren Kindern in den Wald gehen, wenn es dort Wölfe gäbe. Diese Angst vor dem Wolf entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage.
Quelle: NABU-NRW
Der Wolf ist ein Schaf im Wolfspelz, ungefährlich, freundlich, nicht an Menschen interessiert. Natürlich darf er nicht angefüttert werden, dann könnte er sich gewöhnen, die Scheu verlieren. Natürlich könnte es durch Fehlverhalten der Menschen schon mal einen Problembärwolf geben.
Aber es gibt keine Gefahr durch Wölfe, alles Ammenmärchen.
Der Kot der Wölfe verrät, was die Tiere fressen: Rehe machen mehr als die Hälfte ihrer Nahrung aus. Hinzu kommen Rothirsche, Wildschweine, Hasen und nur in seltenen Ausnahmefällen auch Haustiere.
Quelle: Bericht Welt.de
Dann bleiben da neben den genannten Beutetieren noch 0,5% Sonstiges.
Ich bin gespannt wann der erste Mensch, natürlich aufgrund seines eigenen Fehlverhaltens, also aus eigener Schuld, zu den 0,5% gehört.
Ich bin gespannt wie die Geschichte weiter geht.
Ich habe Zweifel daran, dass es klug ist größere Rautiere hier in unserer Kulturlandschaft wieder wilkommen zu heissen.
Im Übrigen gilt: Er will doch nur spielen.
Vorab, ich war nie Soldat (Berliner, geb.1951) und hatte nie eine Waffe in der Hand. Nicht aus Überzeugung, sondern einfach weil es sich nie ergeben hat.
Als sachfremdem Außenstehenden fällt mir aber trotzdem etwas bei der ganzen Debatte um das Standardgewehr der Bundeswehr auf nachdem ich versucht habe die Diskussion um das G36 zu verstehen.
Die Beschaffungsentscheidung fiel wohl 1993. Zu dieser Zeit dachte niemand an einen Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afganistan. Erst zu Guttenberg nannte den Krieg einen Krieg, das muss 2009/2010 gewesen sein.
Der Entscheidung für das G36 war sicher eine Jahre dauernde Planung für dessen Einsatzbedingungen vorausgegangen, es muss damals ein “Pflichtenheft”, eine Leistungsbeschreibung gegeben haben, der muss die Waffe entsprochen haben.
Die Entscheidung damals war wahrscheinlich vom Denken der 80er Jahre und dem Konflikt mit dem Warschauer Pakt geprägt.
Mir kommt es vor, als sei das Gewehr nicht für den jetzigen Einsatzzweck beschafft worden. Für mich klingt es nach einer Waffe für den einzelnen Soldaten, der einzelne Gegner damit bekämpfen kann, als Ergänzung, letzten Teil einer Kette hinter Luftwaffe, Artellerie und Maschinengewehr. Der reale Einsatz scheint dem aber nicht zu entsprechen.
Mir scheint es wurde ein Gewehr bestellt mit dem der normale Soldat Einzelziele, einzelne Gegner bekämft. Ich vermute, dass der normale Soldat auf 200 oder 300 Meter Probleme hat ein Ziel genau zu erkennen, geschweige es zu treffen. Egal wie präzise die Waffe ist.
Schon das wohl standardmäßige 30 Schuss-Magazin klingt nicht wirklich nach einem beabsichtigten Dauerfeuer, eher nach “hoffentlich trifft einer” von 3 Schüssen auseinem kurzen Feuerstoß. Schließlich muss die Munition ja vom Soldaten „am Mann“ mitgeschleppt werden.
Wenn ich also in etwa richtig liege, dann ist vielleicht nicht das Gewehr schlecht, sondern es wird Mangels passender Ausrüstung für Zwecke eingesetzt, für die es nicht gebaut wurde. Es wird das Fehlen von Eigenschaften beklagt, die es nie hatte und auch nie haben sollte.
Dann aber hat die militärische Führung versagt, denn welche Waffe in welchem Einsatz die richtige ist, das sollten bitte keine Politiker entscheiden.
Ich muss unweigerlich an den Starfighter denken. Damals gab es auch eine riesige Aufregung. Letztlich war es aber wohl so, dass ein Jagdflugzeug kein Bomber ist, nur weil es politisch gewollt ist.
Ich würde mich freuen, wenn die Fachleute und Praktiker, die es sicher gibt, in der Berichterstattung deutlicher zu Wort kämen. Die Generalität schweigt ja bisher, zumindest habe ich noch keinen Bericht gelesen in dem ein militärisch Verantwortlicher oder gar Afganistan-Vetranen befragt worden wäre.