Von Löwen, von Rindviechern und der Dummheit der Menschen – Oder: Mehr Gnus in die U-Bahn!

„Der Atem des Randalierers roch nach Hackfleisch und Bier, fast alle im Waggon blickten angestrengt weg: Wie verhält man sich in einer U-Bahn, die von Betrunkenen terrorisiert wird?.“
Der Spiegel

So ist das, nicht nur in London. So ist das bei jedem von uns. Verstecken, wegducken, nicht beteiligt sein als Schutz vor Gewalt.

Es geht auch anders. Das zeigen uns aber nicht etwa mutige Bürger, engagierte Helfer, sondern Rindviecher. Gnus in der afrikanischen Steppe. Die lassen ihre Mitgnus nicht allein, die wissen es besser als die zivilisierten Menschen in ihren Bürouniformen oder Freizeithosen: Vereint sind auch die Schwachen mächtig.

Den Ton sollte man vorher abstellen.



Die journalistische Internetrecherche – Google ist herzlich eingeladen dabei zu sein.

Wenn ein Journalist etwas im Internet sucht und sucht bei Google, dann ist Google dabei, logisch.
Wenn ein Journalist im Internet unterwegs ist, um eine Story zu recherchieren, dann will er vielleicht nicht, dass Google ihm zusieht? Tut Google aber, fast zwangsläufig, man läd dazu ein.
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Vom Verschwinden des Qualitätsjournalismus

Was ist Qualitätsjournalismus, was ist keiner?
Die Frage stellt sich aktuell, weil die Verlage eben dafür, dass sie diesen besonderen Journalismus bieten einen besonderen Schutz verlangen. Es ist also interessant herauszufinden, ob sie liefern, was sie schützen wollen.

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Ich zitiere mich mal einfach selber, macht ja sonst keiner. (Aus guten Gründen :-)

Sich selbst zu zitieren ist vielleicht eitel, mag sein. Gilt hier nicht, es dient nur dazu, dass ich selbst nicht vergesse was ich heute sage.
Die Probleme um das Leistungsschutzrecht könnten grundsätzliche Bedeutung für die Presselandschaft der Zukunft haben. Ich möcht später noch wissen, was ich heute gesagt habe.

Denn ein gutes Stück weit habe ich den Glauben an das Gute in der Branche verloren.
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Merkel und die von Klaeden Brüder – Die Lüge vom Leistungsschutzrecht.

20121127-175444.jpgEs ist ein aufrechter Skandal.
Er ist vom bekanntesten deutschen Blogger, Sascha Lobo, beschrieben, aber niemand will darüber reden? Warum nicht?
Doch, es will noch einer darüber reden, auch ein „Alphablogger“, und auch er mit einem sehr abgewogenen klugen Statement, Stefan Niggemeier.

Traut sich keiner der etablierten Qualitätsjournalisten etwas gegen Springer zu sagen? Haben alle Angst, dass Springer mit ihnen Fahrstuhl fährt?

Es geht um die Rettung des Qualitätsjournalismus, also zuerst um „Bild“ und „BamS“, dann auch um „Welt“ und „WamS“. Es geht also um die Rettung der Welt.
Google soll zahlen wenn sie auf Presseerzeugnisse linken, dazu aber daraus zitieren. Das wollen die Verlage, allen voran Springer, verhindern. Naja, nicht verhindern, sie wollen es bezahlt haben. Verhindern könnten sie es sofort.

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Zwei von vier Elementen: Feuer und Luft – Oder die andere Erderwärmung

Der Weltenergiebedarf ist die Menge an Primärenergie, die weltweit im Jahr benötigt wird.
Dieser Wert lag 2010 bei

140.168. 000. 000. 000 kWh im Jahr.

Das ist nicht etwa alles was auf der Welt an Energie entstanden ist. Das ist nur die Energiemenge, die Menschen „künstlich“ erzeugt haben.

Das ist schon ein recht ordentlicher Heizlüfter, den wir da betreiben.

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Gegen Wachstumsirrsinn und Globalisierung

20120513-143603.jpgÜberall wird jetzt nach Wachstum gerufen.
Wachstum soll die Eurokrise lösen.
Ich meine das schon anders gehört zu haben?
War Wachstum immer unumstritten und die Lösung unserer Probleme? War Wachstum nicht Bedrohung?
Warum klingt der Ruf nach Wachstum bei manchen der Rufer irgendwie merkwürdig.
Eigentlich nicht, denn es gibt wohl gutes und böses Wachstum. Idiologisch korrektes Wachstum ist gutes Wachtum.

Das Geld muss in nachhaltiges Wachstum und die Bekämpfung der strukturellen Ursache der Krise fließen

Quelle

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